Neuigkeiten aus Markator!

Hier folgt nun unser vierter, und damit vorletzter, Markator-Newsletter!

OT-Teil:


Zelte:

Wir haben ja doch ein paar von Euch die tatsächlich im Zelt übernachten wollen. Wo wir die Zelte hinstellen wissen wir schon, nur noch nicht wie, wie wir sie genau stellen sollen. Daher wäre es gut, wenn jeder, der ein Zelt auf dem Gelände stellen möchte, uns schreibt, wie groß das Zelt ohne Abspannung ist und wer alles in diesem Zelt schlafen wird. Damit haben wir zum einen die Zeltzimmerverteilung und zum anderen können wir schauen wie wir die Zelte möglichst hübsch auf dem Platz verteilen, damit die kleine Zeltstadt dann nicht nach Kraut und Rüben aussieht.

 

So auch in diesem Newsletter geht es erst nochmal um die Zelte. Wir werden nach aktuellem Plan zwischen acht und zehn Zelten auf dem Platz haben. Zwei NSC Zelte, der Rest sind dann Spielerzelte. Wir werden schauen, dass wir die zwei NSC Zelte zusammenstellen, aber an sich eine schöne kleine Zeltstadt draus bauen. Lediglich das Badehauszelt wird woanders stehen.

 

 

Ein wichtiger Hinweis für alle wäre hier noch: Die Zeltstadt an sich ist IT. Es kann / darf / soll so auch, sofern möglich, in den Zelten gespielt werden. Es wäre daher schön, wenn auch das Innere Eurer Zelte so IT wie möglich ist!

Besteck und Teller:

Da es sich bei der Burg Waldmannshausen um ein Landschulheim handelt, sind entsprechend keine IT tauglichen Teller, Tassen etc. vor Ort. Wir würden also jeden Teilnehmer bitten, sich IT taugliches Geschirr und Besteck selbst mitzubringen (ggf. auch etwas in Reserve, damit definitiv mehr da ist, als wir vor Ort brauchen) damit wir in schönem Ambiente ohne modernes weißes Porzellan essen können. Die Taverne gibt Becher und Krüge gegen Pfand aus, ein eigener schadet aber sicher trotzdem nicht!

 

 

Spüldienst:

Ja, ein leidiges aber leider notwendiges Thema. Wir sind selbst dazu angehalten unseren Kram zu spülen. Die Spülküche ist jedoch nicht im Gebäude Burg, wo die Taverne untergebracht ist, sondern gegenüber im Gebäude Schloss, wo NSC und Orga untergebracht sind. Evtl. lässt sich die Dienerschaft für Kupfer bestechen die Spülarbeit zu übernehmen, wenn alle Stricke reißen, muss es dann doch jeder selbst übernehmen. 

 

 

Über die Taverne:

Wir haben ja bereits erwähnt, dass wir die Weinlaube als Taverne für uns gewinnen konnten. Inzwischen steht auch schon fest, was auf der Con im Angebot sein wird.

 

Es wird zwei verschiedene Sorten Bier frisch vom Fass geben. Zum einen ein normales Pils und zum anderen ein süß-süffiges Kirschbier. Für die Freunde des Weines wird es im Ausschank verschiedene Sorten Fruchtwein geben, unter anderem Holunder, Erdbeere, Kirsch, Hagebutte, Pfirsich und Heidelbeere. Auch an Freunde des Honigweins haben wir gedacht, im Ausschank wird es den Classic Met von Aengus MacLeod geben.

 

Für alle, die es lieber alkoholfrei mögen haben wir naturtrüben Apfelsaft, Kirsch- und Traubensaft sowie die normalen Softdrinks vor Ort.

 

Verschiedene Sorten Tee, normalen Kaffee und Wasser wird es in der Taverne natürlich ebenso geben. Die alkoholfreien Getränke sind im Teilnahmebeitrag der Con natürlich inclusive, lediglich für die alkoholischen Getränke könnt Kerbhölzer direkt bei der Taverne erwerben. 

IT-Teil:


Die Reisegruppe lässt die Grauen Sümpfe langsam hinter sich. Der Boden wird trockener und fester, der muffige Geruch des Sumpfes weicht wieder dem Duft von Blumen und Grasland. Doch schon nach einigen Stunden wird das Gelände zunehmend steiniger und steiler. Die Südpassage, die die Spitzzahnberge im Westen vom Zwergenmassiv im Osten trennt, erstreckt sich vor Euch. Der Anstieg ist zwar langsam, aber der Pfad ist nicht gut erhalten, zu selten scheinen größere Reisegruppen diesen Weg zu wählen. Der Pfad windet sich langsam die Berge hinauf und mit jedem Meter merkt man weniger, dass es längst Frühling sein sollte. Ein eisiger Wind pfeift rau in dieser Höhe. Der Karawanenführer mahnt die Gruppe an durchzuhalten, denn man könne in diesen höhen nicht campieren. „Wir müssen die Schlucht noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen“ heißt es, zu kalt würde es nachts werden. Also zwingt sich die Gruppe weiter den Berg hinauf, der Karawanenführer schaut regelmäßig nach dem Sonnenstand und mahnt zur Eile.

 

Schließlich erreicht die Reisegruppe ein kleines Plateau, auf dem immer noch kniehoch der Schnee liegt. Der Karawanenführer deutet auf der anderen Seite des Plateaus herunter. Der Pfad windet sich noch ein Stück hinab, bevor er in eine breite Schlucht mündet. „Wir müssen die Schlucht erreichen, dort gibt es eine Höhle in der wir die Nacht verbringen werden.“ Schließlich kommt die Frage auf „Was ist daran so wichtig, dass wir die Höhle erreichen?“ Darauf antwortet er nur sehr knapp „Wir sind nun in Markator. In Markator gehört die Nacht nicht den Menschen. Wer nach Einbruch der Dunkelheit keine Zuflucht gefunden hat ist entweder töricht, lebensmüde oder ein Freund der Vampire.“ „Aber der südliche Teil Markators ist doch in der Hand der Werwölfe? Sollten diese nicht eigentlich mit den Menschen verbündet sein?“ Der Karawanenführer zuckt mit den Schultern. „Die Werwölfe haben kaum die Truppen ihre Festungen und Siedlungen zu halten. Meint ihr wirklich, sie würden eine selten benutzte Passage beschützen? Nein, wir sollten froh sein, wenn keine Vampir-Spitzel auf uns aufmerksam werden und uns ein Hinterhalt gelegt wird, noch bevor wir Burg Schattenwacht erreichen.“

 

Wie viel an den Worten des Karawanenführers wirklich wahr ist, und wie viel Übertreibung, vermag kaum einer der Reisenden zu sagen. Wie bedrohlich würde es in diesem Reich werden? Wie mächtig sind die Vampire? Sind die Werwölfe wirklich so gut, wie man glauben soll? Es sind viele Fragen die sich stellen, als die Reisegruppe dem Pfad in Richtung der Schlucht folgt. Es dämmert schließlich, die Sonne sinkt rötlich herab und droht hinter den Bergen des Zwergenmassives zu verschwinden. Das Zwielicht bricht herein, Fackeln und Lampen werden entzündet. „Es ist nicht mehr weit. Wir sind bald da!“ ruft der Karawanenführer. Die Reise heute war länger und anstrengender als alle anderen Tage zuvor. Es war einfacher durch den Sumpf zu stapfen als diese Höhen zu erklimmen. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreicht die Reisegruppe den Eingang einer Höhle am Eingang der Schlucht. „Hier befand sich mal eine alte Zwergenfestung, die allerdings eingestürzt und seit vielen hundert Jahren verlassen ist. Damals, bevor es Markator gab, kontrollierten die Zwerge diese Region und nutzten diese Festung als Handelsposten. Heute ist alles verschüttet, aber die Tunnel die übrig sind genügen um einer Reisegruppe Unterschlupf zu bieten.“

 

 

In der Höhle werden Feuer entzündet, Wachen eingeteilt, Abendessen zubereitet. Noch ein oder zwei Tage sollte es dauern, bis Burg Schattenwacht erreicht wird. Nach fast zwei Wochen der Reise durch Grasland, Steppe, Sumpf und Gebirge würde die Gruppe endlich den Rand des Fenriswaldes und den Hof von Garou erreichen…