Markator 2 - Das Vermächtnis des Taranis

Kaum ein Jahr später versuchte sich eine Gruppe von Söldnern im Sichelwald, in der nördlichen Baronie von Tannen, Zugang zu den Ruinen des Klosters des Ordens des Heiligen Blutes zu verschaffen - einem alten Orden von Vampirjägern, der mit dem Fall von Taranis und der Niederlage der Heerscharen des Lichts ausradiert wurde. Nach alten Aufzeichnen soll ein mächtiges Artefakt, welches nur als „Vermächtnis des Taranis“ bezeichnet wurde, noch vor der Vernichtung des Klosters in Sicherheit gebracht worden sein, allerdings blieb es spurlos verschwunden.

 

Abenteurer, die über die Sichelberge von Equitania nach Markator gereist waren schlossen sich der Schatzsuche an, in der Hoffnung auf Gold und Reichtümer. Unterschlupf fand die Reisegruppe am Anwesen des Barons von Tannen, einem Vampir der sich wohl bewusst war, welch Schätze das Kloster noch bergen könnte. Doch diverse Schutzzauber und andere Vorkehrungen verwehrten den Vampiren den Zutritt. Bereitwillig nahm er die Gäste auf und lies sie bewirten, sogar den einen Werwolf, der unter den Abenteurern war, lies man gewähren.

 

Einen Eingang zu den Ruinen des Klosters vermochten die Abenteurer recht schnell zu finden, doch dauerte es ein paar Tage, bis die Siegel zur inneren Kammer gebrochen waren und sie den Ruinen endlich ihre Geheimnisse entlocken konnten und das Artefakt gefunden war.

 

Der Baron versuchte es in seinen Besitz zu bekommen und zu seiner Herrscherin Tariah von Markator zu bringen, der Werwolf versucht es nach Burg Schattenwacht zu Garou zu schaffen, Teile der Abenteurer wollten es für sich und die Söldner, die für die Schwerter von Markator arbeiteten, versuchten es diesen zuzuspielen. In diesem durcheinander setzten sich einige Abenteurer mit dem Artefakt ab, um es meistbieten zu verkaufen.

Auch die Schwerter Markators hatten es auf das Vermächtnis des Taranis abgesehen. Mit ihren furchterregenden Rüstungen und Masken sind ein Spiegel ihrer Grausamkeit und Bösartigkeit.



Es dauerte lange, bis das Geheimnis dieses Schriftstückes gelüftet war. Nur unter magischem Licht wollte dieser harmlos anmutende Brief seine wahre Botschaft verkünden.

 

Sie musste abgeschrieben, übersetzt und verstanden werden. Es war das verlorene Ritual, das Ritual um dem Vermächtnis des Taranis wieder Kraft zu geben. Ein kompliziertes Ritual sollte es sein, doch notwendig, um zu erfahren, was es mit diesem alten Artefakt wirklich auf sich hat. 


Der Mond spendete reichlich Licht in diesen Nächten, als Vampire, Werwölfe, Söldner und Abenteuer versuchten, die Geheimnisse der Klosterruinen zu erkunden.


Der Eingang zu den Ruinen des Klosters des Ordens des Heiligen Blutes. Es sollte einige Tage dauern, bis die Abenteurer diesem Ort seine letzten Geheimnisse entlocken konnten...