Markator 1 - Wolfsgeheul

Im Jahre 710 markatorischer Zeitrechnung reiste Katharina von Schattenwacht, auch genannt Yvla, die Tochter des Garou, des Anführers der Werwölfe, in das kleine Dorf Waldems im Fenriswald. Schon lange hatten sich die Gerüchte verbreitet von einem Menschen, der die Gabe haben soll Garou zu vernichten. Viele Jahre hatte ihr Vater an seinem Ruf gearbeitet, dass kein Sterblicher und auch kein Vampir ihn zu besiegen vermochte. Als einfache Heilerin kam sie in das Dorf und wollte herausfinden, was man auf die Gerüchte zu geben hatte.

 

Sie fand alsbald heraus, dass der Sohn des kürzlich verstorbenen Dorfältesten wohl ebenfalls ein Nachfahre und damit entfernter Verwandter ihrer Mutter, Helena von Schattenwacht war, die auf mysteriöse Weise immun gegen den Biss der Werwölfe war. So bezirzste Yvla den jungen Ältesten und biss ihn. Gespannt wartete sie auf den Aufgang des Mondes, doch nichts geschah, Alrik wandelte sich nicht. Die Gabe war also über die Generationen erhalten geblieben.

 

Die Dorfbewohner fürchteten die Werwölfe, doch fürchteten sie die Vampire und ihre Elitekrieger, die Schwerter Markators, noch um vieles mehr. Als sich ein Schwert mit Plündertrupp dem Dorf näherte verbündeten sich die Menschen bereitwillig mit den Werwölfen und schlugen die Plünderer in die Flucht.

 

Doch um genug Stärke aufbringen zu können, um gegen die Schwerter eine Chance zu haben, musste Ylva einige der Dorfbewohner und reisenden Abenteurer zu Werwölfen machen. Diese wollten aber lieber wieder normale Menschen sein. So vollzogen sie ein altes Ritual, dass das Blut von jemandem benötigte, der gegen den Biss immun war, in diesem Falle Alrik. Die frisch geschaffenen Werwölfe vermochten so zurückverwandelt zu werden. Bis auf den Jäger des Dorfes, der das Geschenk bereitwillig annahm, um seinem Handwerk noch besser nachgehen zu können.

 

Ylva erklärte dem jungen Alrik sein Erbe und nahm ihn mit an den Hof ihres Vaters. In den kommenden Jahren sollte sich eine Allianz zwischen den im Süden von Markator lebenden Menschen und den Werwölfen gegen die Vampire bilden.

Katharina von Schattenwacht tarnte sich als gutmütige Heilerin, als sie in das Dorf kam. Ihr Zelt schlug sie hinter der Grillhütte, ein Stück abseits vom Haupthaus des Dorfes auf.


Das Haupthaus des Dorfes war zugleich auch die Taverne. Große Tische, ein volles Regal mit Met und Wein. Hier ließ es sich aushalten.



Der alte Ritualplatz in der Nähe des Dorfes war von einer Schneckenplage befallen, die zunächst gelöst werden musste.


In einem aufwendigen Ritual stellten die Dorfbewohner ein Heilmittel her, das Werwölfe wieder in normale Menschen verwandeln konnten.