Vom Glauben an das Licht

Die Schöpfung der Welt

Am Anfang war das Nichts. Es existierte keine Zeit, kein Raum, weder Licht noch Dunkel. Die ganze Kraft der göttlichen Schöpfung war in diesem unfassbaren Nichts konzentriert. Im Laufe der Äonen vermochte das Nichts die Kraft der Schöpfung nicht mehr zu halten, und so barst sie mit unvorstellbarer Kraft aus dem Nichts hervor. Das gleißenden Licht der Schöpfung breitete sich aus in der Unendlichkeit des Raums aus. Mit dem Licht kam auch der Schatten, die Zeit war geboren und im Laufe weiterer Äonen formte sich langsam die Welt wie sie heute ist, die Wesen des Wassers, der Lüfte, des Landes, die Menschen, Elfen, Zwerge und alle anderen Kreaturen auf Erden.

Vom Wesen des Lichts

Das Licht ist heilig, es segnet und beschützt alle jene, die ihm Ehre erbieten und in seinem Glanze wandeln. Das Licht ist gut, es belohnt jene die tugendhaft sind und für das Licht stehen. Die es schützen und verteidigen und nicht der dunklen Versuchung erliegen. Das Licht List Schöpfung, denn es formt und umgibt die Welt. Das Licht ist Leben, denn alles kommt aus dem Licht und wird dahin zurückkehren. Das Licht ist Schutz, denn es verdrängt die Dunkelheit und verbrennt alles was böse ist. Wer das Licht nicht nur mit sich, sondern auch in sich trägt. Wandelt sicher im Schutze des Lichtes.

Die Kirche des Lichts

In Caer Grimtholm, der Hauptstadt von Equitania, steht die große Kathedrale des Lichtes. Von hier wacht der Hierophant Lucidius IV. über die Gläubigen. Jedes Feste verfügt über eine große Kirche, an deren Spitze ein Custos Luminis, ein Hüter des Lichts, steht. Dieser steht dem jeweiligen Thaine der Feste beratend zur Seite.

Die Kirche des Lichts bildet eine besondere Gruppe von heiligen Kriegern aus. Die Paladine des Lichts werden als Luciferi bezeichnet, die Bringer des Lichts. Die Größte Ausbildungsstätte befindet sich auf Caer Bledmeer.

 

Im Land verteilt gibt es Kapellen, denen jeweils ein einfacher Priester vorsteht, auch eine Hand voll Kloster sind über das Land verteilt, in dem die Gläubigen als Mönche dem Licht dienen. Jene Mönche, in denen die Kraft des Lichts besonders stark ist, erlernen die Kunst der Heilung und des Feuers. Diese begabten Mönche bilden die Gruppe der Zeloten, die häufig die Truppen der Paladine unterstützen.

 

Priester, die dem Licht außerhalb von Equitania dienen und den Glauben weiter verbreiten, erhalten regelmäßig Unterweisungen und Hilfe vom Hierophanten, auf dass auch die Gemeinden außerhalb von Equitania wachsen und gedeihen und die mutigen Priester sich niemals alleingelassen fühlen.

Die Tugenden des Lichts

Das Licht ist die Verkörperung von allem was Gut und Recht ist. Daher hat die Kirche des Lichts sehr hohe Ansprüche an die ethischen und moralischen Grundsätze seiner Gläubigen. Die Grundsätze beinhalten einen großen Teil der ritterlichen Tugenden und noch einige Tugenden mehr. Die Bemühung den Grundsätzen des Lichtes gerecht zu werden, wird allgemein als das Streben nach der Tugendhaftigkeit des Lichts bezeichnet.

So wird von den Gläubigen erwartet stets ehrlich zu sein und die Wahrheit zu sprechen, ihrem Herrn, ihrem König und der Kirche gegenüber Treu zu sein und das Licht in Demut zu ehren. Der Gläubige soll jedem anderen freundlich begegnen, höflich miteinander umgehen. Wer viel besitzt soll sich in Maßhaltung üben und freigiebig mit dem teilen, der weniger hat als er selbst.

  

Für Soldaten und andere die im Dienste des Lichts und des Königs stehen gilt zusätzlich noch stets tapfer zu sein und die Rechtschaffenheit des Lichts immer und überall zu vertreten. Den Dienern des Lichts sei auferlegt, ihren Pflichten stets mit Würde und Anstand nachzukommen.